Deocreme selber machen – easy und schnell

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fertige Deocreme

Deo in all seinen Formen – Spray, Deostift, Deoroller, Deocreme… – wird häufig kontrovers diskutiert. Dabei geht es vor allem um die Inhaltsstoffe. Und mal ehrlich: Wer blickt im Geschäft bei der langen Liste der Inhaltsstoffe noch durch? Nur in einem Punkt sind wir uns alle einig: Wenn es draußen mal wieder unerträglich heiß ist, wollen wir unsere Mitmenschen (und uns selbst) nicht vollmüffeln.

Deshalb zeige ich Euch heute, wie ihr mit wenigen Zutaten Eure eigene Deocreme selbst machen könnt. Und dafür müsst ihr weder ein Vermögen ausgeben, noch viel Zeit haben. Die Herstellung geht fast so schnell wie ihr „ohne Aluminium“ sagen könnt – versprochen!

Deocreme selbst machen – das braucht ihr

Für einen kleinen Tiegel (ca. 30 ml) der Deocreme benötigt ihr folgende Zutaten:

  • 6 TL Kokosöl
  • 2 TL Speisestärke
  • 4 TL Natron (Speisenatron, das auch beim Backen verwendet wird)
  • ca. 10 Tropfen eines ätherischen Öls Eurer Wahl
  • und natürlich einen kleinen Tiegel. 🙂

Kaiser-Natron ist etwas grobkörniger und gibt der Deocreme einen zusätzlichen Peelingeffekt. Wer das vermeiden möchte, nimmt einfach ein feineres Natron.

Bei der Wahl des ätherischen Öls sind Eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Mein bisheriger Favorit ist eine Kombination aus Latschenkiefer (7 Tropfen), Minze (2 Tropfen) und Limette (1 Tropfen). Für einen zusätzlichen antibakteriellen Effekt könntet ihr auch beispielsweise etwas Teebaumöl hinzugeben.

Einmal gut mischen, bitte!

Mischt zunächst alle Zutaten bis auf das ätherische Öl in einer kleinen Schüssel gut durch. Am besten funktioniert das, wenn das Kokosöl flüssig ist. Zum Schluss gebt ihr ca. 10 Tropfen des ätherischen Öls Eurer Wahl hinzu. Je nachdem, wie intensiv Eure Deocreme riechen soll, könnt ihr auch etwas mehr oder weniger nehmen.

Wenn das Kokosöl bei der Zubereitung flüssig war, sollte Eure Deocreme zum Schluss noch recht flüssig sein. So lässt sie sich mit Hilfe von einem Trichter ganz leicht in Euren Tiegel umfüllen. Verschließt diesen dann gut und stellt ihn für ca. 1-2 Stunden in den Kühlschrank. Wenn nicht gerade wieder eine Hitzewelle über Deutschland rollt, könnt ihr die Deocreme danach einfach im Bad aufbewahren und die Konsistenz sollte schön cremig sein.

Anwendung

Tragt die Deocreme dann einfach nach dem Duschen (vielleicht ja eine Eukalyptus-Dusche? 🙂 )auf Eure Achseln auf. Als Menge sollte etwas weniger als eine erbsengroße Portion ausreichend sein. Damit es kleine Flecken vom Kokosöl auf der Kleidung gibt, wartet einfach einen kleinen Moment, bis die Creme eingezogen ist.

Wie wirkt die Deocreme?

Frischer Schweiß ist in der Regel geruchslos. Die Bakterien, die jeder von uns auf der Haut hat, zersetzen die langkettigen Fettsäuren im Schweiß in kürzere Ketten, wie Buttersäure und Ameisensäure. Erst diese riechen dann unangenehm.

Haupt-Wirkbestandteil der Deocreme ist das Natron (Natronhydrogencarbonat). Der ph-Wert von Schweiß liegt im leicht sauren Bereich, der von Natron im leicht basischen Bereich. Natron neutralisiert die Säure und schafft auf Eurer Haut ein Milieu, in dem sich die geruchsbildenden Bakterien schlechter vermehren können.

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