Granola: Knuspermüsli selbstgemacht

Frühstücken wie ein Kaiser war nie einfacher

Dass eine ausgewogene Ernährung wichtig ist, wissen wir alle. Die Realität sind dann im Alltag unter Zeitdruck aber häufig anders aus. Schnell muss es gehen! Und da fällt die Wahl oft auf ungesunde Alternativen. Das muss aber gar nicht sein. Ich zeige Euch heute eine leckere und schnell selbst gemachte Frühstücksvariante – Granola! Das Knuspermüsli wird ganz einfach im Ofen gebacken und bei der Zubereitung sind Eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Das brauchst Du

Für eine Portion, die bei mir ungefähr für eine Arbeitswoche (also fünf Mal frühstücken) ausreicht, brauchst Du folgende Grundzutaten:

  • 100 g Haferflocken
  • 50 g Basismüsli (bekommt ihr in jedem gut sortierten Supermarkt – oft im Bio-Regal)
  • ca. 5 EL Ahornsirup oder Honig (flüssig)

Und dann könnt ihr Eurer Fantasie freien Lauf lassen – erlaubt ist, was schmeckt! Meine Lieblingszutaten sind diese:

  • 1 EL Kokosraspeln
  • 2 EL gehobelte Mandeln
  • 2 EL Erdnüsse
  • 2 EL Sonnenblumenkerne
  • 2 EL getrocknete Früchte (z.B. Cranberries)
  • 0,5 TL Zimt

Teilt doch auch mal Eure liebsten Varianten!

Zubereitung

Die Zubereitung des Granola ist denkbar einfach: Heizt Euren Ofen auf ca. 130 Grad (Umluft) vor. Dann füllt ihr die abgewogenen, trockenen Zutaten zusammen in eine ausreichend große Schüssel. Zum Schluss gebt ihr den Ahornsirup oder Honig (je nachdem, was ihr lieber mögt) hinzu und mischt alles, bis der Sirup gleichmäßig verteilt ist.

Legt dann ein Backblech mit Backpapier aus und verteilt die Masse gleichmäßig auf dem Blech. Achtet dabei darauf, dass die Schicht nicht zu dick ist. Das Ganze nun einfach ca. 15 Minuten bis zum gewünschten Bräunungsgrad backen. Behaltet das Granola beim Backen aber gut im Auge, damit es nicht zu dunkel wird bzw. verbrennt. Lasst es nach dem Backen auskühlen, bevor ihr es dann in eine geeignete Vorratsdose füllt.

Und zack! Das war es schon!

Ehe ihr Euch verseht, ist Eurer leckeres und sättigendes Frühstück für die nächsten Tage auch schon fertig. Abgesehen davon, dass die Zubereitung super einfach und schnell ist, wisst ihr auch genau, was in Eurem Frühstück drin ist – und zwar nur das, was ihr mögt.

Lasst es Euch schmecken!

Soul Food für kalte Tage: Leckere Kartoffelsuppe

Oder auch: Futtern wie bei Muttern

Dass wir bereits mitten im Herbst angekommen sind, lassen zwar momentan höchstens die bunten Blätter und weniger die Temperaturen vermuten. Wer aber wie ich trotzdem schon in Herbststimmung ist, kann sicher auch eine Tasse von Mamas leckerer Kartoffelsuppe nicht ausschlagen. Da wird es einem nicht nur warm im Bauch, sondern auch im Herzen. Das Ganze ist schnell gemacht, günstig und lässt sich prima aufheben.

Das braucht ihr

Für ca. 4 Portionen Kartoffelsuppe benötigt ihr neben einem ausreichend großen Topf und einem Pürierstab:

  • ca. 5-6 mittelgroße Kartoffeln (mir schmeckt es am besten mit festkochenden Kartoffeln)
  • eine Packung Suppengemüse (enthält meistens ein je Stück Staudensellerie und Lauch, Petersilie und ein paar Möhren)
  • eine große Zwiebel
  • eine Zehe Knoblauch
  • Gewürze: Pfeffer, Salz, Paprika, Kurkuma (ihr könnt die Liste nach Belieben ergänzen)
  • ca. 2-3 EL Öl (ich verwende Olivenöl)
  • etwas Senf und Honig (Veganer können stattdessen natürlich auch Agavendicksaft oder Ahornsirup nehmen!)

Los geht’s

Im ersten Schritt schält, wascht und schnibbelt ihr erst einmal das Gemüse. Die Kartoffel-, Möhren- und Selleriestücke müssen nicht allzu klein sein, später werdet ihr sie sowieso pürieren. Je größer die Stücke, desto länger ist aber eben auch die Garzeit. Den Lauch und die Zwiebel könnt ihr einfach in Ringer schneiden.

Dann gebt ihr das Öl in den Topf und erhitzt es. Im heißen Öl schwitzt ihr dann zunächst die Zwiebel und den Lauch an und gebt auch schon die ausgepresste Knoblauchzehe hinzu. Nach 1-2 Minuten gebt ihr dann nach und nach das restliche Gemüse hinzu. Fangt mit dem Gemüse an, das am längsten garen muss (Sellerie und Möhren, dann Kartoffeln). Auch Pfeffer, etwas Salz, Kurkuma, Paprika, Senf und Honig könnt ihr schon dazugeben. Lasst das Ganze 4-5 Minuten angaren und rührt währenddessen immer mal wieder um.

Danach gießt ihr einfach so viel Wasser in den Topf, dass das Gemüse gerade bedeckt ist. Auch die Petersilie aus dem Suppengemüse könnt ihr noch dazu geben. Dann heißt es abwarten und Tee trinken. Macht einen Deckel auf den Topf und lasst das Ganze bei mittlerer Hitze ca. 30-45 Minuten köcheln. Die Garzeit ist zum einen von der Größe der Stücke abhängig und zum anderen Geschmackssache. Das Gemüse sollte nicht mehr hart sein, aber natürlich auch nicht zerkochen.

Ist die Garzeit abgeschlossen, könnt ihr die Petersilie wieder aus dem Topf fischen und die Suppe mit dem Pürierstab pürieren. Dann solltet ihr nochmal abschmecken: Höchstwahrscheinlich werdet ihr noch etwas nachsalzen müssen. Gegebenenfalls könnt ihr auch noch Senf oder Honig hinzufügen. Seid ihr zufrieden mit dem Geschmack, ist die Suppe fertig!

Ich teile den Topf Suppe dann gerne auf mehrere Tupperdosen auf – so habe ich für die nächsten Tage ein leckeres Mittagessen auf der Arbeit! Man kann die Suppe auch einfrieren – durch die Kartoffeln ist die Konsistenz beim Auftauen allerdings nicht sehr schön. Wenn man beim Aufwärmen gut rührt, wird es aber wieder gleichmäßig.

Ich liebe das Rezept, weil es schön herbstlich ist, super einfach und sich sogar problemlos vegan zubereiten lässt. Lasst es Euch schmecken!

Netflix & … Popcorn!

So machst Du schnell und lecker Dein eigenes Popcorn

Popcorn selbst zu machen ist viel einfacher, als man sich das vielleicht vorstellt. Und damit meine ich nicht, die Tütchen, die man einfach in die Mikrowelle steckt!

Das brauchst Du

  • Popcorn-Mais (gibt es in jedem größeren Supermarkt)
  • Geschmacksneutrales Öl, das hoch erhitzt werden kann (ich nehme Sonnenblumenöl)
  • nach Geschmack: Zucker oder Salz und etwas Butter
  • einen beschichteten Topf mit Deckel
  • einen Holzlöffel

Und schon geht’s los

Wie Du siehst, brauchst Du gar nicht viele Zutaten. Bis auf den Popcorn-Mais hast Du wahrscheinlich schon alles zu Hause. 

Bevor Du loslegst, musst Du Dich entscheiden, wie Du Dein Popcorn essen möchtest: Natur (ohne alles), salzig oder süß. Bei uns ist das süße Popcorn am beliebtesten, aber wer schon einmal in Nordamerika im Kino war, hat vielleicht auch schon mal salziges Popcorn probiert. Die Zubereitung für Popcorn „Nature Style“ und salziges Popcorn ist, bis auf die letzten Schritte, identisch. Das werde ich Euch deshalb als erstes zeigen.

Popcorn „Nature Style“

Schnappt Euch einen beschichteten Topf mit Deckel. Je nach Größe des Topfes gebt ihr ein bis zwei Esslöffel Öl hinein. Nun erhitzt ihr das Öl behutsam. Am besten fangt ihr bei mittlerer Hitze an und tastet Euch langsam etwas höher. Damit der Mais platzt, muss das Öl ziemlich heiß sein, ihr solltet allerdings Vorsicht walten lassen, da sich zu heißes Öl entzünden kann. Lasst den Topf also bitte keinesfalls aus den Augen, das Öl darf nicht anfangen zu qualmen. Ob es heiß genug ist, könnt ihr testen, indem ihr das Ende Eures Holzlöffels ins Fett haltet. Bilden sich dort kleine Bläschen, ist die es heiß (genug).

Stellt Euren Herd dann auf eine niedrige Stufe herunter und gebt so viel Popcorn in den Topf, dass der Boden bedeckt ist, die Körner aber nicht übereinander liegen. Dann macht ihr den Deckel auf den Topf (und lasst ihn drauf!). Schwenkt den geschlossenen Topf ein wenig hin und her, sodass alle Körner mit den Öl in Kontakt kommen. 

Wenn sich der Mais genug erhitzt hat, werdet ihr die ersten Körner platzen hören. Schwenkt den Topf nun immer mal wieder hin und her, damit das Popcorn am Boden nicht verbrennt. Wartet ab, bis keine Körner mehr platzen, nehmt den Topf nun vom Herd und den Deckel vom Topf.

Füllt das Popcorn am besten zügig in eine großzügige Schüssel um, die ihr offen stehen lasst und schüttelt das fertige Popcorn immer mal wieder durch. Wichtig ist, das heiße Popcorn nicht in einem geschlossenen Gefäß zu lassen, da es dann pappig wird.

Wenn das Popcorn kalt ist, ist Euer Snack für den heimischen Filmeabend bereit! Seid dabei nicht zu ungeduldig – auch wenn es schwer fällt. Frisches Popcorn, das gerade aus dem Topf kommt ist wirklich sehr heiß (meine eigene leidvolle Erfahrung…).

Salziges Popcorn

Die Zubereitung von salzigem Popcorn ist fast identisch. Bevor ihr jedoch das Popcorn komplett erkalten lasst, fügt ihr etwas Butter (je nach Menge ca. ein Teelöffel) und Salz (nach Geschmack) in das noch heiße Popcorn. Mengt das Ganze dann gut durch, damit Butter und Salz sich verteilen. Und dann heißt es nur noch Warten, bis es kalt genug zum Verzehr ist!

Für diejenigen unter uns, die normalerweise nur süßes Popcorn essen, ist die salzige Variante oftmals schwer vorstellbar. So ging es mir zumindest! Aber ich kann Euch sagen, es ist definitiv einen Versuch wert. Also wagt Euch ruhig auch da mal ran!

Süßes Popcorn

Die Zubereitung von süßem Popcorn unterscheidet sich ein wenig von den beiden ersten Varianten. Ich habe einige Rezepte gelesen, die den Zucker wie beim salzigen Popcorn im Nachhinein zufügen. Wie im Kino schmeckt es aber so:

Gebt auch hier das Öl in den Topf und fügt aber nun je nach Menge ca. einen Esslöffel handelsüblichen Zucker hinzu. Nun erhitzt ihr das Öl unter Rühren mit dem Holzlöffel vorsichtig. Seid hier nun bitte besonders vorsichtig, damit Euch der Zucker nicht (ver-)brennt.

Ist das Öl heiß, gebt nun auch hier so viel Popcorn in den Topf, dass der Boden bedeckt ist und dreht den Herd herunter. Das Vorgehen unterscheidet sich nun nicht mehr wesentlich von den beiden anderen Varianten. Lasst den Deckel auf dem Topf, bis ihr keinen Mais mehr platzen hört und achtet darauf, dass die Maiskörner in Bewegung bleiben, damit nichts anbrennt. Schüttelt den Topf ruhig zwischendurch mal durch. Haltet dabei den Deckel am besten mit zwei Topflappen fest.

Ist der Mais geplatzt, nehmt den Topf vom Herd und öffnet den Deckel. Bei süßem Popcorn ist es nun umso wichtiger, es umzufüllen und immer wieder zu bewegen, damit ihr nachher nicht einen riesigen verklebten Klumpen Popcorn habt. Lasst es auskühlen (Geduld! Heißer Zucker auf den Lippen/der Zunge ist leider wirklich nicht witzig…) und macht es Euch dann mit der Schüssel auf dem Sofa bequem!

Der erkaltete Zucker im Topf wird schnell sehr hart. Aber keine Sorge um Euren Topf. Ich habe meinen bisher immer sehr gut wieder sauber bekommen, indem ich ihn einfach eine Weile in warmem Wasser mit reichlich Spülmittel habe einweichen lassen. Den Holzlöffel könnt ihr da direkt mit reinstellen. Gegebenenfalls packt ihr den danach einfach auch nochmal mit in die Spülmaschine.

Guten Appetit und viel Spaß beim Ausprobieren!

Erfrischung am Stiel

Wie Euch allen wahrscheinlich, war auch mir in den letzten Wochen sehr (SEHR) warm. Und nein, ich möchte mich nicht darüber beschweren, dass wir ausnahmsweise auch in Deutschland mal einen richtigen Sommer haben. Aber gegen eine leckere Abkühlung kann wohl niemand etwas einwenden!

Ich zeige Dir heute, wie ich mit wenigen Zutaten leckeres und erfrischendes Eis am Stiel gezaubert habe. Mindestens genauso lecker, halb so teuer und doppelt so gesund, wie das, was ihr im Supermarkt kaufen könnt. 

Los geht’s – Das braucht ihr

  • Förmchen für Eis am Stiel (z.B. von Depot für 4,99 €)
  • Obst! (Ich habe hier Grapefruit, Wassermelone, Orange und Kiwi verwendet)
  • etwas natürliche Süße (z.B. Ahornsirup, Agavendicksaft oder Honig)
  • einen Standmixer oder Smoothiemaker
  • eine Citruspresse und ggf. ein Sieb
  • kleiner Trichter

So funktioniert’s

Ich habe im ersten Versuch zwei Eissorten ausprobiert, die den Geschmackstest definitiv bestanden haben und die ich Euch hier zeigen möchte: Grapefruit / Wassermelone und Orange / Kiwi.

Die Durchführung ist super easy. Presst einfach die jeweilige Zitrusfrucht aus und lasst den Saft ggf. durch ein Sieb laufen, um Kerne rauszufischen. Dann schneidet ihr die Melone klein (am besten nehmt ihr eine kernarme, da ihr die Kerne sonst in liebevoller Kleinstarbeit rauspicken könnt…), schmeißt sie in euren Standmixer oder Smoothiemaker, gebt den Grapefruitsaft und etwas Ahornsirup (oder was auch immer ihr zum Süßen verwenden möchtet) hinzu und lasst das Ganze schön durchpürieren. Für vier Eisförmchen habe ich den Saft einer Grapefruit und ca. ein Viertel einer Mini-Wassermelone gebraucht. Das Fruchtpüree füllt ihr dann am besten mit einem kleinen Trichter in die Eisförmchen.

Genauso funktioniert das ganze dann auch für die Sorte Orange / Kiwi: Kiwis schälen, kleinschneiden und in den Mixer geben, darüber den ausgepressten Orangensaft und das Süßungsmittel Eurer Wahl. Pürieren, in die Förmchen füllen, in den Gefrierschrank und zack, fertig!

Ihr solltet das Eis dann am besten über Nacht in den Gefrierschrank stellen, dann habt ihr am nächsten Tag eine leckere und gesunde Erfrischung. Natürlich sind noch tausende andere Geschmacksvarianten möglich – ich freue mich über Eure Anregungen und Ideen!

Viel Spaß beim Ausprobieren!