Soul Food für kalte Tage: Leckere Kartoffelsuppe

Oder auch: Futtern wie bei Muttern

Dass wir bereits mitten im Herbst angekommen sind, lassen zwar momentan höchstens die bunten Blätter und weniger die Temperaturen vermuten. Wer aber wie ich trotzdem schon in Herbststimmung ist, kann sicher auch eine Tasse von Mamas leckerer Kartoffelsuppe nicht ausschlagen. Da wird es einem nicht nur warm im Bauch, sondern auch im Herzen. Das Ganze ist schnell gemacht, günstig und lässt sich prima aufheben.

Das braucht ihr

Für ca. 4 Portionen Kartoffelsuppe benötigt ihr neben einem ausreichend großen Topf und einem Pürierstab:

  • ca. 5-6 mittelgroße Kartoffeln (mir schmeckt es am besten mit festkochenden Kartoffeln)
  • eine Packung Suppengemüse (enthält meistens ein je Stück Staudensellerie und Lauch, Petersilie und ein paar Möhren)
  • eine große Zwiebel
  • eine Zehe Knoblauch
  • Gewürze: Pfeffer, Salz, Paprika, Kurkuma (ihr könnt die Liste nach Belieben ergänzen)
  • ca. 2-3 EL Öl (ich verwende Olivenöl)
  • etwas Senf und Honig (Veganer können stattdessen natürlich auch Agavendicksaft oder Ahornsirup nehmen!)

Los geht’s

Im ersten Schritt schält, wascht und schnibbelt ihr erst einmal das Gemüse. Die Kartoffel-, Möhren- und Selleriestücke müssen nicht allzu klein sein, später werdet ihr sie sowieso pürieren. Je größer die Stücke, desto länger ist aber eben auch die Garzeit. Den Lauch und die Zwiebel könnt ihr einfach in Ringer schneiden.

Dann gebt ihr das Öl in den Topf und erhitzt es. Im heißen Öl schwitzt ihr dann zunächst die Zwiebel und den Lauch an und gebt auch schon die ausgepresste Knoblauchzehe hinzu. Nach 1-2 Minuten gebt ihr dann nach und nach das restliche Gemüse hinzu. Fangt mit dem Gemüse an, das am längsten garen muss (Sellerie und Möhren, dann Kartoffeln). Auch Pfeffer, etwas Salz, Kurkuma, Paprika, Senf und Honig könnt ihr schon dazugeben. Lasst das Ganze 4-5 Minuten angaren und rührt währenddessen immer mal wieder um.

Danach gießt ihr einfach so viel Wasser in den Topf, dass das Gemüse gerade bedeckt ist. Auch die Petersilie aus dem Suppengemüse könnt ihr noch dazu geben. Dann heißt es abwarten und Tee trinken. Macht einen Deckel auf den Topf und lasst das Ganze bei mittlerer Hitze ca. 30-45 Minuten köcheln. Die Garzeit ist zum einen von der Größe der Stücke abhängig und zum anderen Geschmackssache. Das Gemüse sollte nicht mehr hart sein, aber natürlich auch nicht zerkochen.

Ist die Garzeit abgeschlossen, könnt ihr die Petersilie wieder aus dem Topf fischen und die Suppe mit dem Pürierstab pürieren. Dann solltet ihr nochmal abschmecken: Höchstwahrscheinlich werdet ihr noch etwas nachsalzen müssen. Gegebenenfalls könnt ihr auch noch Senf oder Honig hinzufügen. Seid ihr zufrieden mit dem Geschmack, ist die Suppe fertig!

Ich teile den Topf Suppe dann gerne auf mehrere Tupperdosen auf – so habe ich für die nächsten Tage ein leckeres Mittagessen auf der Arbeit! Man kann die Suppe auch einfrieren – durch die Kartoffeln ist die Konsistenz beim Auftauen allerdings nicht sehr schön. Wenn man beim Aufwärmen gut rührt, wird es aber wieder gleichmäßig.

Ich liebe das Rezept, weil es schön herbstlich ist, super einfach und sich sogar problemlos vegan zubereiten lässt. Lasst es Euch schmecken!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.